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1.000 Soldaten mehr für Afghanistan


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Franz Josef Jung will das Bundeswehr-Mandat für Afghanistan um 1.000 Soldaten aufstocken, das sagte der Verteidigungsminister am 24. Juni im Rahmen einer Pressekonferenz zusammen mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr General Wolfgang Schneiderhan. Darüber hinaus soll das Mandat, über das der Bundestag am 12. Oktober entscheiden wird, statt bisher um ein Jahr, dieses Mal, aufgrund der Bundestagswahl, um 14 Monate, bis Dezember 2009, verlängert werden. Der Zuständigkeitsbereich im Norden Afghanistans bleibt bestehen.

Das neue Mandat, über das der Bundestag am 12. Oktober zu entscheiden hat, soll auf 4.500 Soldaten angehoben werden. Diese Überlegungen gründen auf dem militärischen Ratschlag des Generalinspekteurs. Dieser Ratschlag berücksichtigt die Entwicklung der Sicherheitslage im deutschen Verantwortungsbereich, die Lageentwicklung in Afghanistan und die Auswirkungen auf ISAF insgesamt. „Eine Obergrenze von 4.500 Soldaten heißt nicht, dass die Soldaten dann auch alle im Einsatz sind“, betonte der Minister, der am Morgen zunächst die Obleute des Auswärtigen- und des Verteidigungsausschusses informiert hatte. Ein Spielraum sei bei den Planungen nötig, so Jung, der die Erhöhung der Obergrenze zusammen mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier vorschlagen wird. Diese Flexibilität sei erforderlich, damit die sowohl auf dem NATO-Gipfel in Bukarest als auch die auf der Pariser Afghanistan-Konferenz formulierten Ziele realisiert werden können.

Die Entscheidung verlangte ein sorgfältiges Abwägen, betonte der Generalinspekteur. „Filigranarbeit sei es gewesen“, so Schneiderhan. Immerhin handelte es sich um eine Entscheidung innerhalb einer laufenden Operation.
Auf einem erfolgreichen Weg

„Unser Aufgabenbereich im Regional Command North bleibt weiterhin bestehen“, unterstrich der Verteidigungsminister. Die Aufgaben, die absehbar auf Deutschland zukommen werden, sind bei der Mandatsverlängerung mit berücksichtigt worden. So wird Deutschland seine Ausbildungsunterstützung für die afghanischen Streitkräfte verdreifachen. Es gilt, das Engagement von Partnernationen, die ihren Schwerpunkt in andere Landesteile verlegt haben, zu ersetzen, so etwa im PRT Feyzabad die dänischen und tschechischen Kräfte. Darüber hinaus müsste die Bundeswehr kurzfristig in der Lage sein, auf eine eventuelle Verschärfung der Sicherheitslage reagieren zu können. Dafür seien zusätzliche Kräfte nötig, so der Minister. Ein weiterer wichtiger Eckpfeiler sind die für 2009 in Afghanistan geplanten Präsidentschaftswahlen, die abgesichert werden müssten.

Das Mandat werde zudem den Einsatz von knapp 40 deutschen Fernmelder umfassen, die derzeit zur Sicherstellung des ISAF-Kommunikationsnetzes im Regional Command Süd eingesetzt sind. Deutschland werde sich bei dieser Aufgabe mit Dänemark abwechseln, bis eine zivile Lösung gefunden sei, fügte Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan hinzu.

Die Obergrenze beim Anti-Terror-Einsatz Operation Enduring Freedom (OEF) wird auf 800 Soldaten reduziert.

Der Verteidigungsminister betonte, dass sich die Gesamtstrategie in Afghanistan mit der Vernetzung von militärischem und zivilem Engagement auf einem stabilisierendem und erfolgreichen Weg befinde.

(Qzelle: www.bmvg.de )

Rede des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Franz Josef Jung


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Zweibrücken, 24.06.2008.
Rede des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Franz Josef Jung, am 24. Juni 2008 in der Alexanderskirche in Zweibrücken

Liebe Familien,
liebe Angehörige,
sehr verehrte Trauergemeinde,
meine Damen und Herren!
I.

Wir sind hier in der Alexanderskirche in Zweibrücken zusammen gekommen, um zu trauern und um Abschied zu nehmen. Abschied von zwei Kameraden, die am vergangenen Donnerstag auf tragische Weise aus dem Leben gerissen wurden.

Wir verneigen uns vor den Toten: Oberleutnant Tim Heinen und Oberfeldwebel Zoran Krakic.

Tim Heinen wurde am 13. August 1980 in Mechernich in Nordrhein-Westfalen geboren. Nach seinem Abitur trat er im Juli 2000 in die Bundeswehr ein und studierte später Wirtschafts- und Organisationswissenschaften an der Universität der Bundeswehr in München. Seit April 2007 war er Offizier der hier beheimateten Luftlandeaufklärungskompanie 260.

Zoran Krakic wurde am 29. Dezember 1982 in Tegernsee in Bayern geboren. Nach der Schule entschied er sich für die Bundeswehr. Im April 2002 trat er beim Jägerbataillon 292 in Donaueschingen seinen Dienst an. Sein militärischer Werdegang führte ihn im Januar dieses Jahres hier zur Luftlandeaufklärungskompanie 260.

Oberleutnant Tim Heinen und Oberfeldwebel Zoran Krakic wurden Opfer eines Hubschrauberabsturzes auf einem Einsatzflug nahe der Stadt Banja Luka. Beide Soldaten gehörten zu den Einsatzkräften der Europäischen Union in Bosnien-Herzegowina.

Sie sind gestorben, weil sie sich aktiv für eine friedlichere Zukunft auf dem Balkan eingesetzt haben. Wir sind bestürzt und betroffen über den Tod beider Kameraden.

Wir trauern mit Ihnen, den Familien und Angehörigen. Sie haben Ihren Partner, Ihren Sohn und einen guten Freund verloren. Worte vermögen da nur unzureichend Trost spenden. Unsere Gedanken und Gebete sind bei Ihnen, den nächsten Angehörigen.

Wir trauern auch um Santiago Hormigo Ledesma und Joaquin Lopez Moreno. Die beide spanischen Soldaten haben beim Absturz zusammen mit ihren deutschen Kameraden ihr Leben verloren. Unsere Gedanken sind heute auch bei ihren Angehörigen.

Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Wir unterstützen die Verantwortlichen vor Ort nach besten Kräften, um den Absturz schnell und umfassend aufzuklären.

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II.

Die Bundeswehr leistet in Bosnien-Herzegowina und auf dem gesamten westlichen Balkan einen wichtigen Beitrag für Sicherheit und Frieden im Auftrag der internationalen Staatengemeinschaft.
Unsere Soldaten haben bei ihrem Einsatz bei den Menschen vor Ort ein sehr hohes Ansehen. Die Art und Weise, wie unsere Soldaten auftreten, wie sie den Menschen helfen und sie unterstützen, schafft Vertrauen.
Der Absturz des Helikopters am 19. Juni führt uns aber auch auf schreckliche Weise vor Augen, unter welchen Risiken für Leib und Leben unsere Soldatinnen und Soldaten im Ausland ihren Dienst leisten. Sie haben deshalb stets unsere rückhaltlose Unterstützung verdient.

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III.

Oberleutnant Tim Heinen und Oberfeldwebel Zoran Krakic, beides Soldaten der Luftlandeaufklärungskompanie 260 hier in Zweibrücken, stehen für unseren Einsatz für den Frieden.

Sie haben durch ihren Dienst dem Ansehen Deutschlands in der Welt gedient. Sie haben dafür ihr Leben gelassen. Sie haben es für die friedliche Entwicklung in Bosnien-Herzegowina und damit für unsere Sicherheit gegeben: für Deutschland und für Europa.

Wir trauern um Tim Heinen und Zoran Krakic. Die Bundeswehr wird Sie nicht vergessen und die Erinnerung an sie wach halten.

Ich wünsche Ihnen, den nächsten Angehörigen und Freunden, dass Sie Kraft und Stärke finden und dass Sie Menschen um sich haben, auf die Sie sich stützen können, um diesen schweren Schicksalsschlag zu ertragen.

Ich verneige mich in Dankbarkeit und Anerkennung vor den Toten: Mögen sie in Frieden ruhen.

(Quelle: www.bmvg.de )

Gestorben für den Frieden


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Zweibrücken, 24.06.2008.
Die Bundeswehr trauert um ihre bei einem Hubschrauberabsturz in Bosnien und Herzegowina verstorbenen Kameraden aus der Luftlandebrigade 26 Saarland. Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung nahm Abschied von den Soldaten anlässlich der Trauerfeier in der Alexanderskirche in Zweibrücken.
Die engsten Angehörigen der Verunglückten gaben ihren verlorenen Familienmitgliedern den Wunsch mit auf den Weg, mögen sie in Frieden ruhen. Auch die saarländische und rheinland-pfälzische Bevölkerung stand ihnen auf dem letzten Weg im bis zum letzten Platz gefüllten Gotteshaus bei. Dekan Joachim Simon (katholisches militärisches Bischofsamt) und Dekan John Krumm (evangelisches militärisches Bischofsamt) zelebrierten am Nachmittag den Trauergottesdienst.
„Wir verneigen uns“

Minister Jung gedachte in seiner Trauerrede der Toten mit den Worten: „Wir verneigen uns vor Oberleutnant Tim Heinen und Oberfeldwebel Zoran Krakic. Sie sind gestorben, weil sie sich aktiv für eine friedlichere Zukunft auf dem Balkan eingesetzt haben. Wir sind bestürzt und betroffen über den Tod beider Kameraden.“ Gleichzeitig erinnerte der Verteidigungsminister an die Soldaten der spanischen Armee, die den am 19. Juni 2008 abgestürzten Hubschrauber steuerten. „Wir trauern um Santiago Hormigo Ledesma und Joaquin Lopez Moreno. Unsere Gedanken sind heute auch bei ihnen und ihren Angehörigen“. Jung würdigt das Engagement der Verstorbenen – und auch das der Soldaten, die im Ausland trotz des Unglücks weiter ihren Beitrag zum Frieden leisten. „Unsere Soldaten haben bei ihrem Einsatz bei den Menschen vor Ort ein sehr hohes Ansehen. Der Absturz führt uns aber auch auf schreckliche Weise vor Augen, unter welchen Risiken für Leib und Leben sie im Ausland ihren Dienst leisten“.
Stille Anteilnahme

Zweibrückens Oberbürgermeister Prof. Dr. Hubert Reichling erinnerte in seiner Rede an die besondere Bedeutung der Soldaten für die Garnisonsstadt: „Sie gehören seit 656 Jahren zum Stadtbild, wie ein Bäcker oder Metzger. Der Tod der Soldaten macht uns betroffen. Sie sind die Garanten für Frieden, Freiheit und Menschenrechte. Die Soldaten sind für das höchste Gut gestorben, das wir alle haben. Wir geben ihnen als Stadt die letzte Ehre.“ In stiller Anteilnahme nahmen der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhan, und der Kommandeur der Luftlandebrigade 26, Brigadegeneral Volker Bescht, Abschied von ihren treuen Kameraden.

Ebenfalls unter den Trauergästen: die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages Ulrike Merten, der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Reinhold Robbe, der saarländische Innenminister Klaus Meiser und Staatssekretär Roger Lewentz aus dem rheinland-pfälzischen Innenministerium. Die Familien der Verstorbenen werden die Särge schon bald in ihrer Heimat im Kreise ihrer Lieben beisetzen.

(Quelle: www.bmvg.de )

EUFOR-Soldaten gedenken tödlich verunglückten Soldaten


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Butmir/ Sarajewo, 06/23/2008.

„Wir sind heute zusammengekommen, um unserer Kameraden zu gedenken, die am Donnerstag einem tragischen Flugunfall zum Opfer gefallen sind.“ Rund tausend Soldatinnen und Soldaten der internationalen Gemeinschaft waren am 21. Juni angetreten, als Brigadegeneral Robert Löwenstein, Kommandeur des Deutschen Einsatzkontingentes und Chef des Stabes EUFOR, diese Worte sprach.

Zuvor war am 19. Juni aus bislang nicht geklärter Ursache ein spanischer Hubschrauber vom Typ Bo 105 bei Travnik etwa 60 Kilometer nordwestlich von Sarajewo abgestürzt. Alle vier Insassen, darunter Oberleutnant Tim H. und Oberfeldwebel Zoran K. sowie zwei spanische Soldaten, waren bei dem Absturz ums Leben gekommen. Der Hubschrauber hatte sich auf dem Rückflug von Banja Luka nach Camp Butmir/Sarajevo befunden. Die durch Spanien geleiteten Ermittlungen dauern an.

Mit großer Anteilnahme reagierte die internationale Gemeinschaft auf den Vorfall. In einem persönlichen Brief an die EUFOR-Truppe erklärte beispielsweise Dr. Javier Solana, Hoher Repräsentant für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union: „Der Unfall hat mich bestürzt. Meine besondere Anteilnahme gilt den Familien der Opfer.“

Die beiden verunglückten deutschen Soldaten werden morgen von Sarajewo nach Zweibrücken geflogen, wo auch die Trauerfeier stattfinden wird.

(Quelle: www.bmvg.de )

Zwei Bundeswehrsoldaten bei Hubschrauberabsturz getötet


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Berlin, 19.06.2008, BMVg Presse- und Informationsstab.

Absturz eines spanischen Hubschraubers in Bosnien Herzegowina, zwei deutsche Soldaten ums Leben gekommen. Bundesverteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung drückt seine Betroffenheit und innere Anteilnahme im Plenum des Deutschen Bundestages aus.

Gegen 11:45 Uhr Ortszeit stürzte ca. 60 km nordwestlich von Sarajevo (Bosnien Herzegowina) ein Armeehubschrauber vom Typ BO 105 der spanischen Streitkräfte aus bislang nicht geklärter Ursache ab. Der Hubschrauber befand sich auf einem Einsatzflug von Sarajevo in Richtung Banja Luka. Zum Zeitpunkt des Absturzes befanden sich ausser den beiden spanischen Piloten auch zwei deutsche Soldaten an Bord des Luftfahrzeugs. Aufgrund der Geländebeschaffenheit und einer möglichen Minengefahr im Absturzgebiet ist die Unfallstelle nur schwer zugänglich.

Bei dem Absturz des Hubschraubers kamen alle vier Insassen ums Leben. Die beiden toten deutschen Soldaten kommen aus einem Verband in Zweibrücken. Minister Jung dazu im Rahmen der Bundestagsdebatte zum Bericht des Wehrbeauftragten: „Ich habe heute mit Betroffenheit und innerer Anteilnahme vom Absturz des spanischen Hubschraubers in Bosnien Herzegowina erfahren. Dabei sind alle vier Soldaten, zwei davon aus Deutschland, ums Leben gekommen. Ich möchte unser Mitgefühl den Angehörigen der verunglückten Soldaten zum Ausdruck bringen und gleichzeitig darauf aufmerksam machen, mit welchem Risiko der Einsatz für Frieden und Stabilität und damit für unsere Sicherheit verbunden ist.“
(Quelle: www.bmvg.de )

Gelungene Mutprobe


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Zum Girl’s Day bei der Bundeswehr
Merzig. Strahlend blauer Himmel und ein 15 Meter hoher dunkelbrauner Turm und von unten die aufmunternden Rufe: „Spring, du schaffst es. Guck mal, ich bin doch auch gesprugen.“ Und die junge Frau traut sich, springt vom dem Turm und landet einige Meter später in dicken Sicherheitsgurten, dem Gurtzeug, gleitet sanft an starken Stahltrossen zum Boden. Für angehende Fallschirmjäger ist das das Pflichtprogramm vor dem ersten Sprung aus einem Hubschrauber oder einer Transall.
Das sind die Dinge aus denen eine Karriere entstehen könnte. Denn gestern war Girl’s Day und die Merziger Fallschirmjäger, das Luftlandeunterstützungsbatallion 262, hatte junge Frauen geladen, einen Blick in diese immer noch fast reine Männerwelt zu werfen. Der Anteil der Frauen bei den Fallschirmjägern beträgt nur einige wenige Prozent. In anderen Einheiten sind Frauen schon wesentlich stärker vertreten.
Gekommen waren rund 50 junge Frauen vom BBZ in Merzig.
Klar, die jungen Frauen waren aufmerksam als die „Musterstube“ gezeigt wurde, klar waren sie auch interessiert an der Arbeit der Fallschirmpacker.
Aber wirkliche Begeisterung kam am Sprungturm auf. Hier sind Mut und Selbstüberwindung gefragt. Denn hier gilt es aus diesem Riesen-Turm zu springen, einfach so, ohne Netz und doppelten Boden, so wie es alle angehenden Fallschirmjäger auch tun. Natürlich waren die jungen Frauen mit dem Gurtzeug gesichert, mit einem Helm gegen Kopfverletzungen geschützt. Und ebenso natürlich haben die Soldatinnen und Soldaten sie vorher genau eingewiesen, wie die korrekte Haltung beim Absprung aus dem Turm sein soll. Selbst oben auf dem Turm unterstützten erfahrene Springer die Teilnehmerinnen bei ihrer Mutprobe.
Stefanie L. hat den Sprung noch vor sich. Doch hier bei der Bundeswehr eine Karriere zu starten kann sie sich durchaus vorstellen: „Ordnung, wie hier in Musterspind und Musterstube gezeigt, das ist für mich kein Problem, aber die Sache mit dem frühen Aufstehen…“
Diana S. hat ihren ersten Sprung schon hinter sich und ist voll des Lobes: „Ich würde sofort noch einmal springen.“ Einen Berufsstart bei der Bundeswehr, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Mein Vater hat mich mit seinen Erzählungen von seiner Zeit bei der Bundeswehr neugierig gemacht. Und es gibt wirklich enorm viel Neues und Interessantes zu erleben.“
Und auch die Klassenlehrerin Petra K. hat den Sprung gewagt: „Ich bin kein ängstlicher Typ, aber zum Springen von diesem Turm braucht es doch eine ganze Menge Selbstüberwindung. Da bewundere ich den Mut meiner Schülerinnen, die ja fast alle gesprungen sind.“ Ja, sagt sie weiter, das Interesse der jungen Frauen sei sofort sehr groß gewesen, mehr als die Hälfte wollte mal ein paar Stunden Bundeswehrluft schnuppern, so habe sie ihre Schülerinnen heute hierher begleitet. Auch der Presseoffizier Michael Danzer zieht eine positives Fazit: „Ich bin erstaunt und gleichzeitig begeistert, wie viel Mut und Interesse die jungen Frauen bei dem heutigen Girl’s Day an den Tag gelegt haben. Wir freuen uns immer, engagierte junge Frauen in unseren Reihen begrüßen zu dürfen.“

Ziel: Karrierestart bei der Saarlandbrigade


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Zehnte Bewerbertage in Merzig “auf der Ell”

von Claus Peter Schulz

In der Kaserne “Auf der Ell” fing alles an. Vor genau 5 Jahren wurden hier zum ersten Mal die Bewerbertage in der Saarlandbrigade durchgeführt. Gemeinsam mit der Wehrdienstberatung im Saarland hatte man sich damals eine Aktion zur Nachwuchswerbung für die Luftlandebrigade 26 ausgedacht. An 3 Tagen sollen sich junge interessierte Frauen und Männer einen Eindruck von der Luftlandetruppe verschaffen - Eine Tradition, die seitdem einen festen Platz bei den Wehrdienstberatern in Deutschland gefunden hat. Diese sprechen die jungen Leute gezielt auf das Angebot bei der Saarlandbrigade an.

Der Anspruch
Qualifizierten Nachwuchs für die Luftlandetruppe zu interessieren, ist das erklärte Ziel der Bewerbertage. Viele der jungen Menschen haben bereits eine Schul- oder Berufsausbildung hinter sich. Immerhin bietet alleine die Saarlandbrigade in 22 spezialisierten Verwendungen mehr als 50 IHK-anerkannte Berufsabschlüsse an, ohne auf die Besonderheiten eines Studiums einzugehen. Aktive Werbung in dieser Form ist im Heer einmalig. An drei Tagen kann man das Soldatenleben besser an den Mann bzw. Frau bringen. Teamgeist, körperliche Anforderung, hochwertiges modernes Material, Umgang mit Menschen, Verantwortung und Risiken müssen klar heraus- und vorgestellt werden. Wichtig auch für die Bewerber: “Ist die Luftlandetruppe oder Bundeswehr was für mich?” Die Bewerbertage beugen somit der Enttäuschung einer möglicherweise falschen Berufswahl vor. So wird jedes halbe Jahr zu den Oster- und Herbstferien die dreitägige Veranstaltung entweder in Merzig, in Lebach (Fallschirmjägerbataillon 261) oder in Zweibrücken (Fallschirmjägerbataillon 263) durchgeführt.

Es geht los
Vom 26. bis zum 28. März kehrten die 10. Bewerbertage zum “kleinen” Jubiläum an ihren Ursprung zurück. Bis 12 Uhr Mittags fanden sich die 43 Bewerberinnen und Bewerber in der Kaserne “Auf der Ell” ein. Auch diesmal war fast ganz Deutschland vertreten - Aus Niedersachsen über Regensburg und von der Schweizer Grenze in Baden-Württemberg kamen die Interessenten ins Saarland. Nach dem “Einchecken” und dem Mittagessen der erste Schock. Aufbau der Feldbetten und das Beziehen der Unterkunft stand auf dem Programm. Heutzutage ist die gemeinsame Unterbringung in einem Raum unüblich und für viele der erstaunten Interessenten neu. Harte Betten und sich arrangieren mit dem Zimmernachbarn ließ einige unruhig schlafen. Das Programm am Anreisetag war noch “easy”, jedoch in der zweiten Nacht war die Müdigkeit größer als der Gedanke an Nachbars Schnarchen oder die harte Bespannung der Betten.

Das Programm
Noch am Anreisetag durften sich die 43 Frauen und Männer die Kaserne mit ihren Arbeitsplätzen anschauen. Was macht ein Fallschirmpacker, Wie werden die 2500 Fallschirmsystem gelagert, Wo arbeitet ein Instandsetzer, usw. All das stand in einem 2 1/2 stündigen Rundgang auf dem Plan. Danach Abendessen mit anschließenden Seminaren über Handwaffen, Auslandseinsatz und Luftlandetruppe, bei denen die Bewerber selber Hand anlegen durften, mit erfahrenen Soldaten diskutierten oder sich im Kaserneneigenen Kino Filme ansehen konnten. Der Abend wurde in gemütlicher Runde und Gesprächen mit Soldatinnen und Soldaten aller Laufbahnen beendet.

Das Highlight der Bewerbertage
Das Highlight der Veranstaltung folgte am nächsten Morgen. 12 Meter hoch ist der Turm aus Holz, den alle angehenden Fallschirmjäger noch in der Allgemeinen Grundausbildung überwinden müssen. Wobei die Angst sich der Technik anzuvertrauen und den Sprung aus der Höhe zu wagen, die eigentliche Herausforderung darstellt. Nur eine Teilnehmerin verweigerte den Sprung. Die anderen, wenn auch nach gelegentlichem Zögern, sprangen jedoch in die Tiefe. Angegurtet im Sprunggeschirr wie beim echten Fallschirmsprung aus Luftfahrzeugen. Nach 3 Metern freien Fall werden die Springer von Stahlseilen aufgefangen und gleiten an einer Laufkatze zu Boden. Jeder Sprung eines Teilnehmers wurde durch die unten Wartenden mit Klatschen und Jubelrufen lauthals begleitet. Das machte extra Mut, die Furcht vor der Höhe hinten an zu stellen. Nach der Mittagverpflegung stand der Physical Fitness Test an. Bei diesem Test wurde allen deutlich, dass die Bundeswehr nicht nur auf Ausdauer wert legt. Kraft und Geschicklichkeit sind ebenfalls wichtige Faktoren um im Dienst als Soldatin oder Soldat zu bestehen. Noch Müde von der Anstrengung des Nachmittags, verbrachte man den Rest des Abends in gemütlicher Runde in einem Lokal der Stadt Merzig.

Resümee der Jungen Bewerberinnen und Bewerber
Reisetag - Doch vor der Abreise ließen die Organisatoren des Bataillons keine Langeweile aufkommen. Crosslauf und Hindernisbahn forderten Ausdauer und Kameradschaft der jungen Bewerberinnen und Bewerber heraus. Nach dem Essen folgte eine Aussprache. Hier war interessant zu erfahren, was die Jungen Leute von den vergangenen drei Tagen hielten. Sehr gut gefallen hat der strenge aber dennoch “coole” Umgangston und das die Ausbilder stets ein offenes Ohr für die Belange der Teilnehmer hatten. Je nach Geschmack fand der eine das Essen schmackhaft, die andere das Essen zu fad. Die körperliche Herausforderung und der Sprung vom Turm fanden alle toll. Die vielseitige Information über alle Gesichtspunkte des Dienstes als Soldatin und Soldat kam ebenfalls gut an. Auch das die Gefahren der Uniform deutlich angesprochen wurden. Nur eine Bewerberin sagte schließlich, dass sie nicht zur Bundeswehr gehen werde. Die restlichen Frauen und Männer konnten sich das gut vorstellen, 28 davon sogar in der Saarlandbrigade. Diejenigen, die drei Tage lang die vielleicht zukünftigen Rekruten der Luftlandetruppe begleitet haben, freuen sich bereits auf ein Wiedersehen. Die Erfahrung zeigt - immer wieder trifft man im aktiven Dienst ehemalige Bewerber, die den Schritt zu einer militärischen Karriere gewagt haben.

Rekordsammelergebnis im Saarland


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Soldaten der Saarlandbrigade ernten Dank vom Ministerpräsidenten des
Saarlandes und Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

von Claus-Peter Schulz

Das Jahr 2007 war für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge ein wirklich gutes Jahr. Insgesamt belief sich das Spendenergebnis im Saarland auf fast 188.000 Euro. Der Vorsitzende des Volksbundes im Saarland, Helmut Schoenen, dankte dem herausragenden Engagement der Soldaten der Luftlandebrigade 26 und den Reservisten aus dem Saarland. Die Uniformträger erhielten von den Saarländern nahezu 111.000 Euro zur Pflege von Soldatengräbern und dem Andenken gefallener Soldaten in aller Welt. Das Gesamtergebnis liegt damit knapp 19.000 Euro über dem schon großartigen Ergebnis aus dem Jahr 2006. Alleine die Soldatinnen und Soldaten der Saarlandbrigade steuerten mit beinahe 83.000 Euro einen Großteil dieses fantastischen Sammelergebnisses bei. Hierfür wurden einzelne herausragende Sammlerinnen und Sammler persönlich für Ihr Engagement ausgezeichnet.

Der Schirmherr der Straßensammelaktion im Saarland, Ministerpräsident Peter Müller, ließ es sich nicht nehmen in der Saarbrücker Staatskanzlei den Vertretern nicht-aktiver und aktiver Soldaten persönlich für ihr leidenschaftliches Sammeln zu danken. Der Ministerpräsident sagte: “Es ist schließlich nicht leicht bei Wind und Wetter von Haus zu Haus zu gehen und Menschen auf der Straße um eine Spende zu bitten”. Freudig nahm er gemeinsam mit Helmut Schoenen den Scheck über genau 111.316 Euro entgegen. Die Soldatinnen und Soldaten aus allen Standorten der Luftlandebrigade 26, auch dem pfälzischen Zweibrücken, durften sich besonders über die ausgesprochen lobenden Worte freuen. Bei kilometerlangen Fußmärschen und stundelangem Stehen in den Fußgängerzonen der Garnisonsstädte trugen sie wesentlich zu diesem hervorragenden Spendenergebnis bei.

Lob gebührt aber in erster Linie der Spendenbereitschaft der Bürger, die der Bundeswehr im Saarland und dem Tun des Volksbundes äußerst positiv gegenüberstehen. Es geht schließlich nicht um die Traditionspflege vergangener Kriege oder dubioser Heldenverehrung, sondern um die friedenspolitische Bedeutung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge - die Verbindung und Versöhnung ehemaliger Feinde zu schaffen.

Soldaten aus Intensivstation verlegt


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Nach Auskunft des Saarländischen Rundfunks konnte nun auch der zweite, in Afghanistan verletzte Soldat die Intensivstation des Bundeswehr-Krankenhauses Koblenz verlassen. Seine weitere medizinische Behandlung wird nun auf der Unfallchirugie stattfinden.

Die beiden Schwerverletzten Soldaten: In künstlichem Koma, aber stabil


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Stabil und keine Lebensgefahr, so die Überschrift der neuesten Meldung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr zum Gesundheitszustand der beiden in Afghansitan schwer verletzten Soldaten.
Weiter heißt es in dem Bericht:
Der Zustand der zwei beim Anschlag nahe der nordafghanischen Stadt Kunduz verletzten Soldaten ist stabil und es besteht keine Lebensgefahr. Am frühen Freitagmorgen sind die beiden Soldaten nach einem Lufttransport aus Afghanistan am Bundeswehrzentralkrankenhaus angekommen. Derzeit befinden Sie sich im künstlichen Koma auf der Intensivstation.

Beide verletzten Soldaten kamen am 28. März gegen 4.40 Uhr im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz an. Der Transport vom Flughafen Köln-Bonn erfolgte im Großraum-Intensivtransport-Bus der Berufsfeuerwehr Koblenz. Während der gesamten Fahrt wurden die verletzten Soldaten durch ein Notarzt-Team des Bundeswehrzentralkrankenhauses Koblenz betreut.

Zuvor hatte ein Ärzteteam der Bundeswehr die intensivmedizinische Versorgung während des Lufttransportes im Airbus A 310 der Bundeswehr sichergestellt. Bereits während des Fluges waren beide Patienten stabil und intubiert.

Nach der Ankunft in Koblenz erfolgte unverzüglich die ergänzende Diagnostik in der zentralen Notfallaufnahme durch ein bereitstehendes Notfallteam. Dieses setzte sich aus Ärzten und Fachpflegern zusammen.
Zur Zeit können keine Aussagen über Spätschäden getroffen werden.

Unmittelbar nach dem Anschlag erhielten die beiden Soldaten eine operative Versorgung im Lazarett in Kunduz sowie im Feldlazarett in Masar-E-Sharif durch Ärzte und medizinisches Assistenzpersonal der Bundeswehr.

Die verletzten Soldaten sind Angehörige der Luftlandebrigade 26 „Saarland“ der Bundeswehr.
http://www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de/portal/a/sanitaetsdienst

Nach Angaben von SR-Online habe einer der betroffenen Soldaten Schädel-Hirn-Verletzungen davon getragen. Der zweite habe einen Armbruch, der sich als komplizierter herausgestellt habe, als zuerst angenommen. Beide seien in Lebach stationiert. Der dritte, leicht verletzte Soldat habe Prellungen erlitten. Er sei Angehöriger einer Pioniereinheit aus Saarlouis. http://www.sr-online.de/nachrichten/1668/755139.html